Zu schwer für uns zwei? ~ Zockerboy1yt
Da sind sie wieder, die Geister von damals, ganz nah,
ziehen mich runter und machen Vergangenes wahr.
Sie reißen mich tief in den dunkelsten Schacht,
und rauben mir selbst mitten tags jede Kraft.
Ich häng in Gedanken, die quälen und jagen,
und trau mich kaum, dir mein wahres Ich zu sagen.
Während ich kämpfe mit mir und der Welt,
frag ich mich leise, was dich noch bei mir hält.
Bin ich genug für dich? Bin ich ein guter Freund?
Oder war alles mit mir anders erträumt?
Ich will dir Halt geben, dir Nähe versprechen,
doch oft reicht die Kraft kaum, mich selbst nicht zu brechen.
Du sagst, es sei okay, wenn ich schweigend zerfall,
weil du weißt, wie die Depression mich befällt.
Doch mein Herz trägt Schuld, schwer wie ein Stein,
denn viel zu oft lass ich dich mit deinen Sorgen allein.
Ich sollte dich fragen, wie es eigentlich dir geht,
statt still nur zu hoffen, dass du mich verstehst.
Und trotzdem warst du da, gleich zweimal bei Nacht,
hast mich festgehalten, als Panik erwacht.
Hast leise gesprochen, meine Tränen gezählt,
und dafür gesorgt, dass kein Dämon mich quält.
Ich bin dir so dankbar, unendlich und tief,
auch wenn mein Schweigen oft anderes rief.
Fast ein Jahr schon ein Wir, fast ein ganzes Leben,
und dass du noch da bist, kann ich kaum verstehen.
Wie hältst du das aus, dieses traurige Wesen,
obwohl ich oft tue, als wär längst ich genesen?
Ich brauch deine Nähe, dein weiches Fell so sehr,
denn ohne deine Aufmerksamkeit wird alles leer.
Ich vermiss dich so sehr, es zerreißt meine Brust,
diese Distanz zu dir ist ein schmerzlicher Verlust.
Ich sehn mich nach Wärme, nach deinem stillen Blick,
komm bitte bald wieder, komm einfach zurück.
Vielleicht bin ich schwierig, kaputt und nicht frei,
doch ohne dich, mein Fuchs, zerbricht etwas in mir entzwei.