Ein Wunsch in leisen Tönen ~ Zockerboy1yt
In stillen Stunden träum ich oft,
von Nähe, warm und weich.
Ein Bett, geteilt, ein Atemzug,
so einfach und doch reich.
Kein Drängen, keine Worte laut,
kein Funkeln, das verführt.
Nur Freundschaft, die die Stille hält,
die Seele sacht berührt.
Die Welt sieht's mit verschloss’nem Blick,
verliert sich im Verdacht.
Doch was ich will, ist nur Geborgensein,
im Dunkel einer Nacht.
Einschlafen, spüren: Da ist wer,
der bleibt, der einfach bleibt.
Kein Knistern, nur ein Herzschlag fern,
der leise mit mir schreibt.
Doch sag ich's nie, der Mut versagt,
mein Wunsch bleibt nur mein Geist.
Denn was, wenn Nähe missverstanden
die zarte Freundschaft reißt?
Und dennoch tun sie viel für mich,
sind da in schwerer Zeit.
Ein kleiner Kreis, so wertvoll, echt,
mein Herz voll Dankbarkeit.
So halt ich fest an meinem Traum,
erzähle keinem mehr.
Doch wenn sie wüssten, wie es wär,
wär's leichter, nicht so schwer.