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Wenn Schatten mich finden ~ Zockerboy1yt

Manchmal, da kommt er zurück, dieser Schmerz,
wie ein kalter Windzug tief durch mein Herz.
Vergangenes flüstert in Nächten so leis,
und plötzlich wird gestern wieder zum Beweis.

Dann sitz ich da still, mit Gedanken, die brennen,
mit Dingen im Kopf, die ich lieber nicht nenn.
Die Last aus der Zeit, sie drückt schwer auf mich nieder,
und alte Wunden reißen sich auf immer wieder.

Die Depression macht aus Tagen so schwer,
macht Wünsche zu Nebel, macht Hoffnung zu leer.
Ich will etwas tun, doch die Kraft ist so fern,
als läg sie ganz tief unter Staub und Stern.

Und dennoch – da bist du, mein Fuchs, ganz nah,
ein Licht in dem Dunkel, das ich kaum noch sah.
Nicht alles wird gut, nicht alles wird leicht,
doch du bist der Halt, der mir manchmal noch reicht.

Dein Wesen ist Wärme in frostiger Nacht,
ein kleines Versprechen, das leise mich wacht.
Wenn alles in mir wieder auseinanderfällt,
bist du wie ein Funke in schweigender Welt.

Ich bin nicht ganz froh, nicht ganz heil, nicht ganz frei,
doch mit dir an meiner Seite zerbricht nicht alles entzwei.
Der Schmerz aus der Vergangenheit tut noch weh,
doch ich geh’ ihn nicht ganz allein durch – ich seh:

Da ist noch etwas, das sanft in mir bleibt,
ein Faden aus Nähe, der weiter mich treibt.
Vielleicht bin ich müde, vielleicht oft verlorn,
doch in deinem Dasein wird Neues gebor’n.