Ein Pixeltraum von Wärme ~ Zockerboy1yt
Am Valentinstag, ein stilles Verlangen,
Nicht nach Liebe, nicht nach Flammen, die brannten.
Nur ein Wunsch, so klein und doch groß,
Nach Nähe, die tröstet, ein sicherer Schoß.
In der echten Welt, da weht nur Eis,
Die Leere frisst an mir, still und leise.
Doch in der VR fliehe ich fort,
Zu einer Welt, an einem anderen Ort.
Phantoms streichen sanft über meine Haut,
Wie Schatten, die man trotzdem vertraut.
In Pixeln find’ ich, was hier mir fehlt,
Geborgenheit, die mich kurz nur noch quält.
Denn sobald ich gehe, zurück ins Hier,
Schlägt die Einsamkeit die Tür zu mir.
Das Bett ist leer, die Stille laut,
Mein Herz, das sich nach Wärme traut.
Manchmal träume ich, ganz eng vereint,
Mit jemandem, der meine Kälte meint.
Ein stiller Moment, ganz ohne Worte,
Ein alberner Funke, an einem stillen Orte.
Doch bis dahin bleibt nur der Traum,
Ein tröstender, doch flüchtiger Raum.
Ein Pixeltraum, so nah, so weit,
Ein Hauch von Wärme in kalter Zeit.