Zwischen Zwang und Stille

Der Ordnungszwang wächst, zieht die Schlingen so eng,
mein Kopf bleibt gefangen im ständigen Drang.
Selbst in deinem Zimmer find ich keine Ruh’,
ich fühle mich unwohl und mache mich zu.

Die Sorge um die Mutter drückt tonnenschwer,
sie lehnt Hilfe ab und kann selbst nicht mehr.
Ich stehe daneben, während Hoffnung erfriert,
und frage mich leise, ob aus ihr noch was wird.

Ich will gar nicht sterben, kein Ende im Schmerz,
kein aktiver Schritt bricht mein müdes Herz.
Ich will bloß nicht mehr existieren im Hier,
einfach nicht mehr da sein, ganz still vor mir.

Und wäre der Zug damals pünktlich gewesen am Gleis,
hätte ich es wegen dir nicht durchgezogen, wie ich weiß.
Denn du bist der einzige Grund auf dieser Welt,
der mich heute überhaupt noch am Leben hält.

Du bist mein einziger Halt in der Kälte der Nacht,
der Einzige, der noch ein Lächeln entfacht.
Auch wenn alles zerbricht und der Schmerz mich zerreibt,
bist du der kleine Funke, der mir leise noch bleibt.

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